Forschungsprojekt Engelsgrube 28
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Salzkristallen auf der Spur
 
Das Problem ist bekannt: Die jahrhundertealten Backsteinmauern in Altstadthäusern sind voller Salze. Gerade bei modernen Wohnverhältnissen mit warmer Heizungsluft wird dies zum Problem. Die Wände trocknen aus und mit der Feuchtigkeit kommen auch die darin gelösten Salze an die Oberfläche. Salzkristalle entstehen und bringen Putz oder Wandmalereien zum Abplatzen.
 
Im sanierungsbedürftigen Haus der Engelsgrube 28 gibt es nun ein Forschungsprojekt in Kooperation mit der Hansestadt Lübeck (Bereich Archäologie und Denkmalpflege) und der Fachhochschule Lübeck. Die Deutsche Bundesstiftung für Umwelt finanziert begleitende Untersuchungen.
 
Projektgesamtkosten:    258.000 Euro
Fördersumme:                  125.000 Euro
Laufzeit:                              3 Jahre
Beginn:                                01.01.2007
 
Das Ziel des Projektes ist die nachhhaltige Bewahrung der Backsteinwände und ihrer historischen Putze unter Berücksichtigung der Energie- und Wärmeschutzverordnung.
 
Im Rahmen dessen haben die Bauhistoriker Herr Dr. Scheftel und Herr Schmidt-Bauer eine Video-animation entwickelt, mit der man einen virtuellen Gang durch die Engelsgrube 28 machen kann.
 
 
 
Video-Animation Engelsgrube 28